Wichtige Informationen zur aktuellen Liefersituation (in China) für unsere Kunden

Zuletzt aktualisiert: 18.05.2020

Längere Lieferzeiten aufgrund des Coronavirus

Liebe Kunden und Geschäftspartner,

da uns ein partnerschaftliches "Miteinander" sehr am Herzen liegt, bitten wir für die folgenden Zeilen um Ihre Aufmerksamkeit:

Es war für uns nur eine Frage der Zeit, jetzt haben wir leider Gewissheit. Unsere Lieferanten teilen uns nun nach und nach mit, dass es aufgrund des ausgebrochenen Coronavirus in China und damit verbundenen Schließungen der Produktionsstätten zu erheblichen Lieferverzögerungen kommt bzw. kommen wird. Die CNY-Ferien ("Chinese New Year") wurden beispielsweise nun schon mehrfach verlängert und auch viele Firmen haben Ihre Fabriken und Standorte in China vorsorglich aus Sicherheitsgründen noch 2-3 Wochen geschlossen. Nicht nur unsere Lieferanten sind davon betroffen, sondern auch Logistiker und der Zoll. Die Liefersituation für Bauelemente aus Asien spitzt sich also zu und es ist nicht davon auszugehen, dass sich die Lage in den nächsten Wochen zügig entspannen wird.

Wir versuchen Sie bei Ihren Produkten oder bestehenden Rahmenaufträgen frühzeitig und bestmöglich über eventuell aufkommende Probleme sowie alternative Bauelemente mit geringeren Lieferzeiten zu informieren.

Planen Sie bitte in den nächsten Wochen auf jeden Fall längere Lieferzeiten frühzeitig mit ein bzw. erhöhen Sie im Falle einer eigenen Materialbeistellung Ihren Lagerbestand oder platzieren Sie Ihre Aufträge rechtzeitig bei uns, damit auch wir unsere Bestände dementsprechend anpassen und somit versuchen können, noch "optimaler" im Voraus zu planen. Bitte kommunizieren Sie dies auch zeitnah mit allen relevanten Abteilungen in Ihrem Haus.

Wir beobachten die Situation am Markt weiterhin sehr genau und pflegen stets einen engen Kontakt zu unseren Distributoren.

Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne. Wir sind Ihnen jederzeit behilflich und versuchen Sie wie immer bestens zu unterstützen !

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

// Update vom 11.02.2020
Von unseren Distributoren erreichen uns mittlerweile folgende, aktualisierte Meldungen:

  • - Am Standort Shenzhen nehmen Spediteure, wie bspw. UPS, Fedex, DHL etc. voraussichtlich erst wieder ab dem 18.02.20 den Betrieb auf.
  • - Verladen wird aktuell über Hongkong. Die Ware muss dementsprechend erstmal innerhalb Chinas dorthin transportiert werden, was natürlich zusätzlich Zeit in Anspruch nimmt.
  • - Die Weitergabe von Informationen kann sich jedoch verzögern, da u.a. die Internetverbindungen extrem belastet sind.

// Update vom 24.02.2020
Von unseren Distributoren erreichen uns mittlerweile folgende, aktualisierte Meldungen:
  • - Die Arbeit wurde in einigen Werken/Fabriken wieder aufgenommen. Jedoch zunächst aufgrund verhinderter Mitarbeiter/Innen mit nur ca. 10-30% Kapazität. Demzufolge ist weiterhin mit zum Teil großen Lieferverzögerungen zu rechnen. Der weitere Verlauf ist aber aktuell noch nicht vorhersehbar.
  • - Lieferterminbestätigungen seitens der Hersteller in China können zurzeit nur ohne Gewähr ausgestellt werden.

// Update vom 04.03.2020
Von unseren Distributoren erreichen uns mittlerweile folgende, aktualisierte Meldungen:
  • - Die Lieferzeiten für die meisten MLCCs, Kondensatoren, Varistoren, Dioden und Transistoren sind bereits auf 2-4 Wochen gestiegen.
  • - Viele Fabriken außerhalb der Sperrzonen haben in dieser Woche zwar wieder die Arbeit aufgenommen, fahren jedoch aktuell nur mit sehr, sehr geringer Kapazität, da viele Arbeitnehmer aufgrund von Ausgangssperren oder Reiseverboten immer noch nicht zu Ihren Wohnungen zurückkehren konnten. („Foxconn hat [beispielsweise] an einzelnen Standorten mehr als 100.000 Arbeiter, von denen bis Ende Februar nur 10% erschienen sind. [...] Es kommt eine weitere Besonderheit der Arbeitsverträge Chinas hinzu. Langfristige Verträge gibt es so gut wie gar nicht, daher gibt es schon innerhalb eines laufenden Jahres eine hohe Fluktuationsrate. In normalen Jahren ist ein monatlicher Personalumschlag in der Größenordnung von 20-30% keine Seltenheit. Damit verbunden ist zwangsläufig die Notwendigkeit, laufend neue Mitarbeiter auszubilden. Der eigentliche „große“ Kündigungstermin ist allerdings das Chinesische Neujahr. Ein Arbeitgeber weiß nie genau, wie viele seiner Mitarbeiter nach den Feiertagen wieder zurückkommen." - Quelle: Elektronik Praxis)
  • - Große Betriebe, wie zum Beispiel die Hersteller von Halbleitern, optoelektronischen Bauelementen, NAND-Flashs, Displays, Sensoren und Leiterplatten, die hauptsächlich in Chinas wirtschaftsstärkster Region ("diese repräsentieren ca. 69% des chinesischen BIP" - Quelle: Elektronik Praxis), der Provinz Hubei, welche ebenfalls den Ausgangspunkt des Corona-Virus bildet, angesiedelt sind, stehen unter besonderer Aufsicht: Es werden täglich Gesundheitsaudits durchgeführt und wenn auch nur ein erkrankter Mitarbeiter gefunden wird, muss der ganze Betrieb schließen.
  • - "Sollte trotzdem produziert werde können, gibt es zu wenig Transportkapazität. Es gibt kaum Lieferfahrzeuge und die wenigen, die unterwegs sind, haben lange Aufenthalte wegen zusätzlicher Gesundheitsüberprüfungen an den Kontrollposten entlang der Straßen. 70 internationale Fluggesellschaften haben die Verbindungen für Passagierflüge von und nach China bis mindestens Ende März gestrichen. Damit entfällt ein großer Teil von Frachtkapazität, die auf diesen Flügen transportiert werden könnten. Außerdem wurde die Zahl der Frachtflüge um mindestens ein Drittel reduziert und die noch bestehenden Verbindungen transportieren vornehmlich medizinische Produkte. Ähnlich schwierig sieht es bei Seeschiffsverbindungen aus: Nach Europa gab es im Februar fast die Hälfte weniger Abfahrten und nur zwei Drittel der sonst üblichen Containermenge wurden verschifft." (Quelle: Elektronik Praxis)
  • - "Dadurch ergibt sich die paradoxe Situation, dass z. B. in Shanghai Waren zwar fertig verladen sind, aber die Container nicht verschifft werden. Bis sich die Lage wieder normalisiert, dürften mindestens 3-6 Monate vergehen, weil für die dann (hoffentlich) wieder verfügbare Fracht nicht genügend Container in China zur Verfügung stehen." (Quelle: Elektronik Praxis)

// Update vom 17.03.2020
Die Liefersituation in Asien scheint sich wieder etwas zu entspannen. Es sollten dennoch weiterhin bei Bauelementen aus China längere Lieferzeiten berücksichtigt werden. Aufgrund der starken, weiteren Ausbreitung des Coronavirus im europäischen Raum und den damit verbundenen Grenzschließungen einiger Länder ist jedoch in der Zukunft mit Einschränkungen im innereuropäischen Frachtverkehr zu rechnen.
 
Diesbezüglich haben wir unseren Kunden bereits in den letzten Tagen gesondert das ausführliche, aktualisierte Statement unserer Geschäftsführung per E-Mail zukommen lassen.
 
Bei TECDESIGN haben wir ebenfalls bereits frühzeitig entsprechende Vorkehrungen getroffen, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter/Innen zu schützen und gleichzeitig die Fertigung Ihrer Baugruppen sicherzustellen.
 
>> Weitere Informationen bezüglich der getroffenen Maßnahmen entnehmen Sie bitte folgendem Newsbeitrag:
https://www.tecdesign.eu/index.php/news/489-update-aktuelle-auswirkungen-des-coronavirus

// Update vom 30.03.2020
Die Liefersituation in Asien scheint sich aktuell zu normalisieren. Es sollten aber vorsichtshalber weiterhin bei Bauelementen, die in China hergestellt werden, etwas längere Lieferzeiten im Voraus mit eingeplant werden.
 
Die infolge der Ausbreitung des Coronavirus im europäischen Raum erfolgten Grenzschließungen einiger Länder haben aktuell glücklicherweise noch keine signifikanten Auswirkungen auf den innereuropäischen Frachtverkehr. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie sich die Lage weiter entwickelt.
 
Durch die frühzeitige Umsetzung verschiedenster Maßnahmen, u.a. zum Schutz unserer Mitarbeiter/Innen, eine vollumfängliche Informationspolitik (auch mit unseren Kunden) sowie die Einführung von zwei wochenweise versetzt arbeitenden Teams (ohne jeglichen, persönlichen Kontakt) können wir die Fertigung Ihrer Baugruppen weiterhin uneingeschränkt und in gewohnt hoher Qualität sicherstellen.

// Update vom 15.04.2020
Die Lage ist unverändert. Aktuell sind keine signifikanten Lieferverzögerungen zu erwarten, da u.a. seitens der Hersteller in Asien auf Luftfracht ausgewichen wird (die Wahl der Seefracht würde aufgrund der angestauten Containermengen in den Häfen eine Lieferzeit von circa 80 Tagen bedeuten), was allerdings zu erhöhten Kosten führt.


// Update vom 28.04.2020
Die Lage ist aktuell unverändert. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie sich die allgemeine, sehr dynamische Situation (Betriebsschließungen etc.) in Asien (mögliche 2. Infektionswelle) und Europa (auch seitens der Hersteller sowie Spediteure) weiter entwickelt.


// Update vom 18.05.2020
Die Lage ist weiterhin unverändert. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie sich die sehr dynamische Situation aufgrund der beschlossenen Lockerungen (mögliche 2. Infektionswelle) nun weiter entwickelt.

Veröffentlicht: 01.02.2020